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By Katja Franke

Die Bundesrepublik gilt vor allem im Vergleich zu den united states als ein Land, in dem die Beschäftigungsverhältnisse auf vielfältige Weise reguliert sind. Angesichts der hohen Arbeitslosenquote in Deutschland und der geringen Arbeitslosigkeit in den united states ist die Frage, wie sich gesetzlicher Kündigungsschutz auf die Beschäftigung auswirkt, von besonderer Bedeutung. Katja Franke untersucht vor diesem Hintergrund die Effizienz gesetzlicher Kündigungsschutzbestimmungen. Ausgehend von der Frage, ob Kündigungsschutzgesetze überflüssig sind, werden mögliche Gründe für ein effizienzsteigerndes Eingreifen des Gesetzgebers analysiert. Darauf aufbauend werden gesetzliche Bestimmungen in Deutschland beurteilt sowie ausgewählte Aspekte der Beschäftigungssicherheit in den united states erläutert. Die Autorin zeigt, daß die Rechtsunsicherheit in beiden Ländern ein zentrales challenge darstellt.

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328f. 36 ventionen. Ein erhohter Druck fiihrt zu einem kalkulierteren Verhalten. 1st der Druck jedoch zu hoch, so droht ein Leistungsabfall und eine Orientierungslosigkeit des Arbeitnehrners 125. Die zweite Annahme ist, daB eine geringe Veranderung der Rahrnenbedingungen bzw. des Druckes nicht zwangslaufig zu einer Verhaltensanderung fiihrt. Es existieren unelastische Bereiche. Weiterhin geht man davon aus, daB die Arbeitskontrakte nur unvollstiindig spezifiziert sind. Dies fiihrt dazu, daB fiir das Verhalten des Arbeitnehmers eine Bandbreite existiert, innerhalb derer er seine Leistung variieren kann.

Er kiinnte falschlicherweise den Arbeitnehmer des Bummelns bezichtigen, urn die Kaution zu erhalten96 • Eingewandt wird hier, daB der Arbeitgeber urn seine Reputation besorgt ist und somit von solchen Handlungen absieht. Eine schlechte Reputation kann fUr den Arbeitgeber dazu fUhren, daB insbesondere die produktivsten Arbeitnehmer es vorziehen, bei vergleichbarer Entlohnung fUr ein Unternehmen zu arbeiten, das fUr die Einhaltung impliziter Vereinbarungen bekannt ist97. Trotzdem geht der Arbeitnehmer ein Risiko ein, insbesondere wenn die Leistung nicht genau beobachtbar ist und somit auch von Dritten das Verhalten des Arbeitgebers kaurn eingeschatzt werden kann9'.

17 te und asymmetrische Infonnationsverteilung. Diese Einteilung, die in den folgenden drei Unterabschnitten zunachst allgemein behandelt wird, ist grundlegend fUr die weitere Arbeit, da so ein Rahmen gesetzt wird, in dem die relative Vorteilhaftigkeit gesetzlicher MaBnahmen beurteilt werden kann. Dabei ist das Problem der asymmetrischen Informationsverteilung von besonderem Interesse, da dies einen wesentlichen EinfluB auf das Verhalten der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber hat. Das Pareto-Kriterium zur Beurteilung der Effizienz, das nur dann von einer Effizienzverbesserung ausgeht, wenn ein Wirtschaftssubjekt einen Nutzengewinn erzielt, ohne daB ein anderes Wirtschaftssubjekt eine NutzeneinbuBe erleidet28 , erscheint in diesem Zusammenhang wenig praktikabel.

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