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By Edmund Husserl, Hanne Jacobs

Der Band bietet eine Hinführung zur transzendentalphänomenologischen Philosophie. Husserl entwickelt Platons Entdeckung des Apriori als den maßgeblichen Schritt zu einer wissenschaftlichen Philosophie und verfolgt deren Entwicklung von Descartes bis hin zu Kant. In den systematisch orientierten Abschnitten der Vorlesung stellt Husserl zunächst die grundlegenden Disziplinen der theoretischen Philosophie dar und behandelt darauffolgend die praktische Philosophie in einer Skizze der apriorischen Wertlehre und der apriorischen Ethik.

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Der Sophist hat vor sich den von der vorangegangenen Philosophie scharf herausgebildeten Gegensatz von bloßer Erscheinungswelt und wirklicher Welt; die Erscheinungswelt ist die in der gemeinen Erfahrung gegebene und in ihr schlechthin als wahre Wirklichkeit hingenommene Welt, während die Philosophie erst es sein soll, die in ihren philosophischen Erkenntnissen die an sich wahre Welt erkennt. Demgegenüber nun fragt der Sophist: Wie soll die Philosophie so etwas leisten können? Woher wissen wir denn überhaupt etwas von einer Wirklichkeit?

Aber es ist vielleicht nützlich zunächst Ihre historische Neugier zu stillen. Selbstverständlich, eine Geschichte der Philosophie und Wissenschaft kann ich hier nicht geben. Was ich aber versuchen möchte, ist, in einigen schematischen Strichen den Gang der historischen Entwicklung und rein als ideengeschichtliche Entwicklung zu zeichnen und diesen Gang dazu zu benützen, Sie selbst von der Stufe des philosophisch naiven Anfängers, die auch Stufe der anfangenden griechischen Wissenschaft ist, durch Vertiefung in die innerste Ideentendenz zur Stufe der Philosophie zu erheben und Ihnen damit die innere Notwendigkeit einer Philosophie nach Problematik und Forschungsart begreiflich zu machen.

Doch bleiben wir beim theoretischen ρως stehen. Wir scheiden zwei Stufen: einerseits das Erkenntnisstreben, die Erkenntnisberechtigung niederer, an die allgemeine Anschauung gebundener Stufen, andererseits das theoretische Interesse im prägnanten Sinne, gerichtet auf die höheren, im Vernunftdenken und denkenden Erkennen zu erzielenden Erkenntniswerte, also auf die begründende und erklärende theoria, auf die Theorie kurzweg, da dieses Wort längst diesen spezifischen Sinn angenommen hat. Dem prägnanten Begriff von Theorie und theoretischem Interesse entspricht ein begrenzter Begriff von Philosophie.

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